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Mit 1000 Mädchen und Jungen unterwegs


Die Urlaubsfahrten der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Herford sind sehr beliebt

 

Etwa tausend Jugendliche vereisen jedes Jahr mit der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Herford. Ernsthafte Probleme gibt es selten. Auch die diesjährigen Sommer-Reisegruppen sind wieder gut im Wittekindsland angekommen.

„Unsere Fahrten sind fast immer ausgebucht“, berichtet Wolfgang Rußkamp, Leiter des Amtes für Jugendarbeit im Kirchenkreis. Gemeinsam mit seinem Amtskollegen Werner Müller und weiteren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert er die Urlaubsreisen. Mit denen fahren jüngere Kinder zum Beispiel mehrere Tage nach Grömitz, ins Emsland und nach Wildeshausen sowie Jugendliche zwei Wochen an die Flüsse und Seen nach Schweden, in die atemberaubenden schottischen Highlands oder an die sonnenverwöhnten Strände des Mittelmeeres.

Die Fahrten kosten je nach Dauer und Reiseziel zwischen 70 und 600 Euro. Rußkamp: „Wir sind kein Touristikunternehmen, das Gewinne erwirtschaftet. Unsere Teilnehmergebühren sind knapp kalkuliert und möglichst niedrig.“ Nicht alle Kosten müssen die Teilnehmer bezahlen, denn die hauptamtlichen Mitarbeiter werden vom Kirchenkreis Herford bezahlt, außerdem gibt es für die Jugendreisen teilweise Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln. „Sollte dennoch jemand Probleme mit den Reisekosten haben, so kann man eine Ratenzahlung vereinbaren oder sogar einen Zuschuss von der Stiftung Meilenstein des Kirchenkreises beantragen“, erzählt Werner Müller.

Veranstalter der Fahrten sind entweder das Amt für Jugendarbeit, die örtlichen CVJM-Gruppen oder die evangelischen Jugendregionen. Für alle gilt: Es gibt einen qualitativ hohen Standard für die Organisation, die Betreuung vor Ort und bei der Auswahl des Mitarbeiterteams. „Wir achten sehr auf die Sicherheit“, sagt Müller. Das fängt bereits bei den Reisebussen an, die nur von Busunternehmern gechartert werden, deren Fahrzeuge einen nachgewiesenen guten Sicherheitsstandard besitzen.

Bei größeren Problemen während der Reise gibt es für die Gruppenleitungen eine 24-stündige Rufbereitschaft zum Amt für Jugendarbeit nach Herford. Rußkamp: „Die wird auch gelegentlich genutzt, aber glücklicherweise gibt es ernste Probleme wie zum Beispiel schwere Erkrankungen von Teilnehmern nur selten.“ Zu den ungewöhnlichsten Ereignissen während seiner fast 30-jährigen Tätigkeit gehörte 2001 der Diebstahl eines leeren Reisebusses in Spanien. Darüber kann er heute Schmunzeln, damals sei er jedoch zunächst entsetzt gewesen, erinnert er sich.

 Weitere Infos: www.jukireisen.de

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