Neuer Verwaltungsleiter für den Kirchenkreis
Henning Weihsbach-Wohlfahrt wechselt im Herbst von Bielefeld nach Herford

Foto: Michael Krause (links) und Henning
Weihsbach-Wohlfahrt
Der neue Verwaltungsleiter des Kirchenkreises
Herford steht fest: Es ist Henning Weihsbach-Wohlfahrt, 49 Jahre, aus
Bielefeld-Sennestadt. Der Oberverwaltungsrat aus dem westfälischen
Landskirchenamt in Bielefeld ist ein erfahrener Fachmann für Haushalts- und
Finanzthemen.
Anfang des Jahres wurde die Stelle des Verwaltungsleiters
bundesweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich 32 Frauen und Männer. Bei
dem Auswahlverfahren unterstützte eine Unternehmens- und Personalberatung den
Kirchenkreis bei der geeigneten Kandidatensuche. „In die engere Auswahl kamen
vier Kandidaten, die alle für die Stelle gut geeignet gewesen wären“, berichtet
Superintendent Michael Krause. Letztendlich war Henning Weihsbach-Wohlfahrt mit
seiner Bewerbung und im anschließenden Auswahlverfahren am überzeugendsten.
Aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit unter anderem in den Bereichen
Vermögensaufsicht, Haushalt und Finanzen bringt er eine sehr hohe Fachkompetenz
und ein hohes Maß an Führungskompetenz mit nach Herford.
Nach eigener Aussage möchte der 49-Jährige die gute
Arbeit des Kirchenkreises zukunftssicher machen und die Zusammenarbeit mit den
Kirchengemeinden stärken. „Ich möchte verlässliche Strukturen. Dabei ist mir
die Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Vertrauen sehr wichtig“, sagt der
49-Jährige. Bei seiner zukünftigen Tätigkeit stehen nicht nur die Zahlen im
Vordergrund, sondern der Verwaltungsleiter muss auch die kirchliche Identität
fördern. Voraussichtlich im Herbst wird er seine neue Stelle antreten.
Der Verpflichtung von Henning Weihsbach-Wohlfahrt war
eine der ersten Amtshandlungen des vor Kurzem neu gewählten
Kreissynodalvorstandes, der sich am Donnerstagabend (09.06.2011) einstimmig für
ihn aussprach. Die Stelle des Verwaltungsleiters war seit vergangenem Herbst
vakant. Aufgrund des im Januar bekannt gewordenen „Sondervermögens“
unterstützen seitdem auf Wunsch des Superintendenten übergangsweise zwei
ehemalige Führungskräfte aus dem Ruhrgebiet die Verwaltungsarbeit im
Kirchenkreis.
Zurück
|