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Rat von Profis für Frauen und Männer


Schwangerschaftskonfliktberatung beim Diakonischen Werk im Kirchenkreis Herford

Foto: Ines Pohlmann (vorne) hat die Zusatzqualifikation für die staatliche anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatung absolviert. Seit März gehört sie zum Team der diakonischen Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familie und Sexualität, zu dem auch Carmen Kühnast (links) und Gudrun Freigang gehören.

Die Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familie und Sexualität ist ein wichtiger Baustein der zahlreichen Unterstützungsangebote, die das Diakonische Werk vorhält.

Ein Team von fünf Mitarbeiterinnen bietet regelmäßig Sprechstunden in Herford und Bünde an. Außerdem gibt es bei Bedarf auch kurzfristige Beratungstermine nach individueller Absprache im Haus der Diakonie in Herford.

Die Beraterinnen stehen werdenden Müttern und Vätern mit Rat und Tat zur Seite. Sie beraten zu rechtlichen und sozialen Fragen in der Schwangerschaft und vermitteln unter Umständen auch finanzielle Hilfen. Außerdem informieren und beraten sie, wenn Frauen oder Paare vorgeburtliche Untersuchungen überlegen oder auch schon Ergebnisse erhalten haben. Jedes Jahr beraten die Mitarbeiterinnen mehr als 1000 Frauen und Männer.

Neu im Team ist seit März diesen Jahres Diplom-Pädagogin Ines Pohlmann, die jetzt auch die Zusatzqualifikation für die staatliche anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatung absolviert hat. Allein dieses Angebot wird pro Jahr von mehr als 200 Frauen genutzt. Der größte Teil von ihnen, so belegt es die Statistik, ist zwischen 27 und 35 Jahre alt und hat bereits ein oder mehrere Kinder geboren. „Uns ist es wichtig, dass die Frauen sich bei uns mit ihren Sorgen und Ängsten angenommen fühlen“, erklärt Ines Pohlmann. „Schließlich kommt jede von ihnen in einer ganz intimen Notsituation zu uns.“

Generell sei die Schwangerschaftskonfliktberatung eine „ergebnisoffene Beratung ohne Bewertung“, betont Teamkollegin Gudrun Freigang. Ziel der Gespräche in der Beratungsstelle sei es stets, dass jede Frau die von ihr selbst getroffene Entscheidung „verantworten und leben kann“.

Als evangelische Beraterinnen schließen die Ansprechpartnerinnen vom Diakonie-Team auf Wunsch der Frauen auch Fragen von Schuld und Vergebung, von Gewissen, Verantwortung und Glauben in die Gespräche ein. „Wir arbeiten konfessionsunabhängig“, erklärt Fachbereichsleiterin Barbara Geisler-Hadler. „Das heißt, unsere Türen stehen allen Frauen offen.“

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